Bericht vom Welcome Dinner

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Was für ein Sonntagnachmittag! Nach der einjährigen Raumsuche, den vielen Treffen und ersten Renovierungsarbeiten war es am 28.10. endlich so weit: Das Kiezhaus öffnete die Türen für das erste ‚Welcome Dinner‘. Wir – die aktuell im Kiezhaus organisierten Menschen – hatten hohe Erwartungen, aber mit so vielen Besucher*innen aus der Nachbarschaft und anderen Bezirken hatten wir nicht gerechnet.

Es war eine bestärkende Erfahrung mit euch erste Gespräche zu führen und von euren alltäglichen Gedanken und Schwierigkeiten zu hören. Danke für eure Ideen und Anregungen, eure bereichernde Kritk, Offenheit und Unterstützungsangebot … und natürlich für das leckere Essen!

In den Gesprächen wurde deutlich, dass wir viele Unterdrückungserfahrungen und Verletzungen in unserem Alltagsleben teilen – auch wenn wir ganz unterschiedliche Leben führen. Auch war es schön zu erleben, wie einfach zunächst fremde Menschen schnell miteinander in Gespräche kommen können. Auch wir ärgern uns mit dem Jobcenter und ausbeutender Lohnarbeit herum, sorgen uns um Verdrängung durch Mietsteigerungen und überhöhte Betriebskostenabrechnungen, kämpfen mit Sexismus, Rassismus, Polizeikontrollen und Faschismus.

Wir freuen uns bereits auf die nächsten Gelegenheiten, um noch offenere Begegnungen zu ermöglichen und konkrete Angeobte zu planen. Wir wissen nun, dass ihr euch 

  • kostenlose und verständliche Beratugsangebote,
  • Orte zum Zusammenkommen und Kennenlernen,
  • praktische Solidartität und Unterstützung im Alltag
  • Bildungsangebote zum Voneinanderlernen,
  • gemeinsam gestaltete Freizeitaktivitäten.

Lasst uns nicht länger warten, dass andere etwas ändern, machen wir es selbst. Wir lassen uns nicht länger spalten – Organisieren wir uns gemeinsam, kämpfen wir zusammen!

Also schaut im Kiezhaus vorbei, werft einen Blick ins Fester oder auf den Blog.

 

Aufbau im Wedding – Das Kiezhaus nimmt Gestalt an

Aufbauen im Wedding – Solidarische Räume im Kiez unterstützen! Jetzt Fördermitglied werden oder eine Fördermitgliedschaft zum neuen Jahr verschenken!

Egal ob 5, 10, 15 oder 50 Euro…

Falls ihr schon einen Blick in die Räume geworfen habt, dann ist klar, dass wir uns noch mitten in der Renovierungsphase befinden. Wir werden bereits von vielen Fördermitgliedern unterstützt, denn die neuen Kiezhaus-Räume brauchen eine langfristige Absicherung. Klar ist, dass die anfallenden Kosten für kollektive und solidarische Orte auch zukünftig aus dem Kiez getragen werden müssen.

Also werdet Fördermitglied im Kiezhaus Agnes Reinhold!

Kommende Termine findet ihr im Kiezhaus-Kalender. Kurze aktuelle Berichte erhaltet ihr als Fördermitglied automatisch per Mail.

Danke an das Medienkollektiv Left Report für die Umsetzung des Trailers.

 

Hier entsteht dein Kiezhaus…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

rechtzeitig zum Spätsommer atmen wir auf:
Anfang September haben wir den Mietvertrag für das Kiezhaus im Wedding unterschrieben!

Jetzt geht die Arbeit los: renovieren, einrichten und die Räume für eine nachbarschaftliche Organisierung von unten bereitstellen. Wir werden nun die nächsten Wochen fleißig arbeiten, um Räume für Seminare, Veranstaltungen, Beratungen, Kiezküchen, und vieles mehr geben zu können.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, schreibt uns einfach eine E-Mail. Eine Einladung für den gemeinsamen Aufbau der Räume folgt noch. Die Eröffnung ist für Ende Oktober anberaumt, mit kämpferischen und solidarischen Nachbar*innen. Eine erste Hauptversammlung konnten wir bereits in den Räumen abhalten.

⚠️Wichtig⚠️

Wir werden bereits von vielen Fördermitgliedern unterstützt, denn die neuen Kiezhaus-Räume brauchen eine langfristige Absicherung. Klar ist, dass die anfallenden Kosten für kollektive und solidarische Orte auch zukünftig aus dem Kiez getragen werden müssen.

Also werdet Fördermitglied im Kiezhaus Agnes Reinhold!
https://kiezhaus.org/support-us/

Bericht vom BASTA! Straßenfest

Das BASTA!-Straßenfest in der Schererstraße 8 am 04. August 2018 war eine willkommene Gelegenheit gemeinsam mit Freund*innen und Nachbar*innen Zeit zu verbringen. Einige sind neu im Wedding, andere leben hier ihr Leben lang.

Gemeinsam mit den kleinsten Kiezbewohner*innen konnte außerdem alles ausprobiert werden: das riesige Jenga-Spiel, die kühle Plansche, die Hüpfburg, ein Klavier, der Schminkstand, leckere Waffeln und das Investor*innen-Dosenwerfen. Die in Spielen, auf Bannern oder in Broschüren auftauchenden Themen wurden von selbst Teil unserer Unterhaltungen.

So sprachen wir über die konkreten Unterstützungs- und Organisierungsmöglichkeiten, die BASTA! und das Kiezhaus Agnes Reinhold bieten. Auch die anwesenden Kinder berichteten über Angebote, die sie in Jugendeinrichtungen der Stadt von Zeit zu Zeit wahrnehmen oder vermissen und was sie sich darüber hinaus im Alltag an Aktivitäten wünschen.

Das linke Straßenfest bot außerdem die Möglichkeit, an verschiedenen Ständen mit Aktivist*innen aus dem Stadtteil ins Gespräch zu kommen. Nachbar*innen berichteten dort sehr konkret, zum Beispiel über die seit Jahrzehnten vorranschreitende Verteuerung des Wohnraums und dass nach dem Eintritt ins Rentenalter die jahrelang bewohnte Wohnung nun nicht mehr zu bezahlen ist. Es gäbe auch keine bezahlbaren Wohnungen im Umfeld des Kiezes mehr, so dass viele Bekannte über einen Umzug nach Brandenburg nachdenken oder diesen bereits beschlossen haben. Einige beobachten, wie Sanierungsmaßnahmen größere Familienwohnungen, z.B. im Hinterhaus, „zerstückeln“ und in teurere kleinere Appartments umwandeln. Klar ist: der Berliner Mietenwahnsinn und die Verdrängung aus den Kiezen ist ein Riesenthema. Bei allen!

Aktiv haben wir auf das im Wedding seit einiger Zeit stattfindende Netzwerk #ZusammenFürWohnraum hingewiesen und Menschen direkt eingeladen! Wir meinen: lasst uns öfter solche Feste veranstalten oder einfach gemeinsam mehr Zeit im Kiez verbringen!

Meile der Verdrängung am 8. und 9. September

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Zusammen für Wohnraum

Das Netzwerk Zusammen für Wohnraum, ein solidarischer Zusammenschluss von Mieter*innen und Hausgemeinschaften aus Wedding, Moabit und darüberhinaus, ruft zur Meile der Vedrängung auf.
Kommt im Rahmen der Reihe „2 Tage Wedding“ am 08. und 09. September in den Kiez um die AmMa65 (Amsterdamer Straße/ Malplaquetstraße).

An beiden Tagen machen wir sichtbar, wie und wo uns Verdrängung durch den kapitalistischen Wohnungsmarkt täglich begegnet. Mit der Open-Air-Ausstellung der Plakatreihe Meile der Verdrängung weisen wir in den Straßen auf vergangene und aktuelle Kämpfe von Mieter*innen hin und entwickeln gemeinsam Solidarität und Praxis für eine Stadt, in der Wohnraum keine Ware ist und mit ihm spekuliert werden kann. Wohnen ist ein Grundrecht und kein Boden der Verdrängung.

Ihr kennt Geschichten der Verdrängung, egal ob eigene oder von Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen? Wenn ihr Eure Geschichte auf den Aktionsplakaten abgedruckt haben möchtet, sendet diese bis spätestens 27. August an: hwvw@riseup.net
Wichtig: der Umfang der Geschichte sollte für den Druck ungefähr eine halbe A4-Seite sein.

Am 8. September gibt es ab 15 Uhr ein Erzählcafé im Wohnzimmer mit gemütlichen Sofas auf dem Gehweg vor der AmMa65. Kommt vorbei! Ein offenes Mikrofon steht zur Verfügung. Wir möchten eure Geschichten hören: Wurdet ihr verdrängt? Habt ihr Angst, eure Wohnung zu verlieren? Welche Probleme habt ihr bei der Wohnungssuche? Wir wollen uns austauschen und gegenseitig unterstützen.

Am 09. September findet ab 16 Uhr vor der AmMa65 eine Kiez-Diskussion statt:
Wir bleiben alle!… ja aber wie?
Was können wir tun um die Diversität unseres Kiezes zu erhalten?
Wie schützen wir uns am besten gegen Verdrängung? Wie geht es weiter?
Hier stellen sich Kiez-Initiativen, das Netzwerk Zusammen für Wohnraum und engagierte Mieter*innen vor und kommen mit weiteren Nachbar*innen ins Gespräch.

Gemeinsam statt einsam kämpfen wir für eine Stadt für alle, wo würdevolles Leben nicht vom Geldbeutel abhängt.

Kiezhaus ist jetzt Quartiermeister*in!

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Nach fast 6 Wochen spannender Abstimmung beim Projektfonds der Brauerei Quartiermeister haben wir gute Nachrichten:

mit insgesamt 359 Stimmen haben wir den ersten Platz unter den vier teilnehmenden Projekten belegt und erhalten 1000 Euro für die Kiezhaus Renovierung.
Der zweite Platz wurde vom Reichenberger Straßenfest gegen Verdrängung belegt und erhält ebenfalls 1000 Euro.

Wir freuen uns sehr über den Gewinn und bedanken uns herzlich bei allen Unterstützer*innen! Wir sind guter Dinge und hoffen euch in den nächsten zwei Wochen mehr zum entstehenden Kiezhaus berichten zu können…